Eine globale Bewegung · Lokal in Deutschland
Demokratie kann man trainieren.
Demokratie ist mehr als eine Staatsform. Sie lebt davon, dass Menschen zuhören, widersprechen, Kompromisse finden und gemeinsam handeln. Genau diese Fähigkeiten trainiert Demokratie-Fitness – einfach, spielerisch und in nur 30 Minuten.
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Warum Demokratie-Fitness?
Demokratie beginnt im Alltag.
Demokratie findet nicht nur in Parlamenten statt. Sie begegnet uns überall dort, wo Menschen gemeinsam Entscheidungen treffen: in Vereinen, Schulen, Unternehmen, Nachbarschaften oder Familien.
Doch Demokratie funktioniert nicht von selbst. Fähigkeiten wie Zuhören, Empathie, Meinungsbildung oder der konstruktive Umgang mit Konflikten müssen immer wieder geübt werden. Gerade jetzt.
Genau hier setzt Demokratie-Fitness an. Das Trainingskonzept wurde 2017 in Dänemark entwickelt und wird inzwischen in zwölf Ländern eingesetzt.
„So wie Muskeln stärker werden, wenn wir sie benutzen, wachsen auch unsere demokratischen Fähigkeiten durch regelmäßiges Training."
Democracy Fitness Global, Kopenhagen
Die zehn Demokratie-Muskeln
Welchen Muskel trainierst du heute?
Jedes Training konzentriert sich auf einen Muskel. Zehn Muskeln. Zehn Trainings. Eine stärkere Demokratie.

Empathie
Andere Perspektiven wirklich verstehen.

Aktives Zuhören
Hören, statt nur auf die eigene Antwort zu warten.

Meinung
Die eigene Haltung finden und weiterentwickeln.

Starke Stimme
Die eigene Perspektive selbstbewusst einbringen.

Uneinigkeit
Unterschiede aushalten und produktiv nutzen.

Kompromiss
Gemeinsame Lösungen, bei denen alle gewinnen.

Mut
Den ersten Schritt machen, auch wenn es unbequem ist.

Neugier
Offen bleiben für das, was man noch nicht kennt.

Mobilisierung
Andere mitreißen und Räume für Handeln schaffen.

Aktivismus
Vom Reden ins Tun kommen.
